Fiktive Abrechnung

Wie Sie den letzten Cent aus Ihrem Unfallschaden herausbekommen
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Wir beraten Sie in Ihrem Sinne.

Die fiktive Abrechnung ist eine Schadensbegleichungsgrundlage, die ein Unfallgeschädigter unter Einhaltung gewisser Eckpunkte einfordern kann. Im Rahmen dieser Vorgaben kann sich der Geschädigte einen nicht zu unterschätzenden finanziellen Vorteil verschaffen. So können Sie sich als Geschädigter den Unfallschaden durch die gegnerische Versicherung fiktiv auszahlen lassen und Ihr Fahrzeug dennoch im Anschluss reparieren lassen – und sich hierfür sogar noch die Mehrwertsteuer holen. Diese Vorgehensweise ist vollkommen legal und durch zahlreiche Gerichtsurteile, auch vom Bundesgerichtshof BGH, gedeckt.

Die fiktive Abrechnung und die Voraussetzungen dafür

Verkehrsunfälle gehören weltweit zum normalen Straßenbild. Doch während Sie in vielen anderen Ländern oftmals einen echten finanziellen Nachteil nach einem unverschuldeten Unfall erleiden müssen, ist Ihre Position in Deutschland durch den Gesetzgeber und zahlreiche Gerichtsurteile bestens gestärkt. Sie können den Unfall in jeder von Ihnen gewählten Werkstatt reparieren lassen, solange die Kosten im normalen Umfang liegen. Ebenso können Sie fiktiv abrechnen, das heißt, Sie fordern die durch den Unfall entstandenen Kosten ein, um das Fahrzeug anschließend gar nicht, selbst oder teilweise (verkehrssicher) instand setzen zu lassen. Voraussetzung hierfür ist, dass Sie das Fahrzeug noch mindestens ein halbes Jahr fahren bzw. besitzen und der Schaden den Wiederbeschaffungswert nicht übersteigt.

Kosten, die gegnerische Versicherungen gerne streichen

Dazu gehören auch Kosten, die Versicherungen gerne streichen wollen. So zum Beispiel Ersatzteilzuschläge oder Verbringungskosten. Bei den Ersatzteilzuschlägen kommt immer das Argument, dass es sich dabei um die unverbindliche Preisempfehlung des Fahrzeugherstellers handelt, Ersatzteile aber wesentlich günstiger im freien Handel erworben werden könnten. Bei den Verbringungskosten handelt es sich wiederum um die Kosten, die Sie einfordern können, die Ihnen beim Verbringen in die Werkstatt oder Lackiererei entstehen. Hier lautet das Argument häufig, dass der Schaden ja nur fiktiv abgerechnet wird und die Versicherung nur zahlen möchte, wenn ein entsprechender Reparaturnachweis erbracht wird. In der Tat gibt es viele Menschen, die das dann so hinnehmen.

Setzen Sie Ihre Ihnen zustehenden Forderungen mit einem Anwalt durch – der steht Ihnen ebenfalls immer zu

Fakt ist aber, dass Ihnen diese Schadenskosten uneingeschränkt zustehen – bei jedem deutschen Gericht würden die Versicherer damit abgeschmettert werden. Selbst mit dem Argument der Wirtschaftlichkeit oder der Schadensminderungspflicht versuchen es einige besonders eifrige Sachbearbeiter der Versicherungen immer wieder: eine typfreie Fachwerkstatt wäre schließlich preiswerter und würde weniger kosten. Dem haben Gerichte jedoch entgegengesetzt, dass dies dem Dispositionsrecht, welches dem Geschädigten zusteht, entgegenwirkt. Wer also in der Situation steht, dass er seinen Unfallschaden fiktiv abrechnen möchte, und die Versicherung die Entschädigungsposten im Gutachten zusammenstreicht, sollte unbedingt einen Fachanwalt für Verkehrsrecht aufsuchen. Der steht jedem Geschädigten übrigens ebenfalls zu – unabhängig von der Schadenshöhe.

Ihre Vorteile bei der fiktiven Schadensabrechnung

Die Vorteile einer fiktiven Abrechnung liegen dabei klar auf der Hand. So wird im Gutachten nach den ortsüblichen Kosten der Vertragswerkstätten des jeweiligen Automobilherstellers abgerechnet werden, doch Sie können das Fahrzeug auch selbst reparieren. Oder – falls Sie handwerklich nicht so versiert sind oder das Werkzeug dafür nicht besitzen – ebenso zu einer wesentlich günstigeren, freien Werkstatt gehen.

Wählen Sie günstigere Instandsetzungstechniken oder eine günstigere, freie Meisterwerkstatt

Ein besonders plastisches Beispiel wäre dabei das folgende: An Ihrem Fahrzeug ist ein Blechschaden entstanden und laut Gutachten wurde dafür das Erneuern der betroffenen Bauteile wie Türen, Kotflügel oder Stoßfänger abgerechnet. Doch mit den modernen Smart-Repair-Methoden können heute selbst faustgroße Löcher in Kunststoffstoßfängern ohne Weiteres repariert werden, ohne dass das Bauteil erneuert werden müsste. Am Blech kann eine Vielzahl von Beulen herausmassiert werden.

Selbst die Mehrwertsteuer können Sie für diese Teilreparatur einfordern – ohne dass Ihnen die Versicherung etwas von der fiktiven Abrechnung abziehen dürfte

Damit muss weder ein neues Teil verbaut noch lackiert werden – dennoch bekommen Sie genau diese Leistungen erstattet. Seit 2002 ist es jedoch so, dass Sie nur noch den Nettobetrag von den Versicherungen ohne die aktuellen 19 Prozent Mehrwertsteuer ausbezahlt bekommen. Begeben Sie sich nun aber in eine Werkstatt, um den Schaden teilweise beheben zu lassen, können Sie die Mehrwertsteuer für diese Reparatur einfordern.

Entweder lassen Sie sich von Ihrer Werkstatt eine Rechnung geben und reichen Sie selbst ein. Dringend zu empfehlen wäre jedoch der Weg zu Ihrem Verkehrsrecht-Rechtsanwalt oder Kfz-Gutachter. Auch wenn für die Versicherung daran ersichtlich wird, dass Sie nur teilweise instand setzen ließen – Ihnen steht das gesamte Geld der fiktiven Abrechnung zu!

Reichen Sie nur die Rechnung zur Teilreparatur nach, um die Mehrwertsteuer erstattet zu bekommen

Der Gutachter kann die Kosten dann nämlich ebenfalls bestätigen und einen entsprechenden Vermerk an die Versicherungsgesellschaft übersenden. Folglich stehen Ihnen also sämtliche Möglichkeiten ohne finanzielle bzw. wirtschaftliche Einbußen frei zur Verfügung – vorausgesetzt, Sie erfüllen die Vorgaben zur fiktiven Abrechnung. Übrigens gibt es auch Ausnahmesituationen, nach denen Sie das Fahrzeug auch schon vor Ablauf der sechs Monate veräußern oder stilllegen können und Sie dennoch eine fiktive Schadensabwicklung einfordern können.

Dazu können wir Ihnen oder Ihr Anwalt kompetente Auskunft geben.

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